October 15, 2006

15. Oktober: Auf dem Dach von Anglesey – noch mehr Felsen!

Posted in Tagesberichte at 11:16 am by Ankaa

Da das Wetter schon früh toll war (wolkenloser Himmel) habe ich mich entschieden, mit zum Klettern zu gehen. Wir wurden dann in der SU auf einen Minibus und mehre Autos aufgeteilt und schon ging es los Richtung Holyhead, Ziel: Holyhead-Mountain. Mir ist noch immer nicht klar, wie wir den bei unserer Inselrundfahrt letzte Woche nicht gefunden haben, den KANN man einfach nicht übersehen! Liegt wahrscheinlich daran, dass wir nicht so genau wussten, wonach wir eigentlich Ausschau halten mussten…

Holyhead Mountain ist ein großer Kalkblock der da einfach in der Landschaft rumsteht, etwa 15 min Fußweg von der Klippenküste weg. Man hat von ihm aus (auch vom Fuß) einen sehr schönen Blick aufs Meer. Leider war es am Sonntag aber sehr diesig, aber das Wetter hat sich erfreulicher Weise die gesamte Zeit gehalten.

Wir waren eine relativ kleine Gruppe mit einigen „Neulingen“. Für diese wurden Top-Rope-Seile gelegt. Dann hat einer der älteren gefragt, ob einer von uns schon mal nachgestiegen ist weil er noch jemanden bräuchte, also hab ich mich gemeldet und schon hatte ich einen Kletterpartner gewonnen. Wir sind dann zu einer anderen Stelle gegangen und dort zwei Wege geklettert – für mehr hat leider die Zeit nicht gereicht, da sie schon um 3 mit dem Minibus zurückfahren wollten. Garreth (keine Ahnung wie man seinen Namen schreibt!) ist dann vorgestiegen und hab gesichert und bin nachgestiegen. Die Briten schienen auf den ersten Blick etwas übervorsichtig: so ist er mit zwei Seilen geklettert und es war Helm-Pflicht! Ich glaube, das letzte mal das ich einen Helm beim Klettern getragen habe, ist 15 Jahre her oder so. Aber es ist nicht ganz unvernünftig, beides nicht. Die Wegen waren relativ einfach, wären da nicht die lieben netten Keile gewesen. Da es Kalk ist, wird mit Keilen gesichert und die muss man dann auch wieder rausbekommen. Man denke aber daran, dass die so gelegt sind, dass sie auch halten sollte man runterfallen, also ziemlich fest. Dann macht das nicht wirklich Spaß, sich grade so festhalten zu können oder zu stehen und einen verklemmten Keil rauskloppen zu müssen…aber ich hab zum Glück alle Klemmkeile wieder einsammeln können!

Beim zweiten Weg sind wir dann einen (oder zwei, weiß nicht genau) Schwierigkeitsgrad höher geklettert. An sich ist das ja kein Problem, denn der erste Weg war wirklich nicht schwer, aber es war RISS! (Anmk.: Anke hasst Riss) Aber ich bin heile Oben angekommen. Runter ging es jeweils leider nicht durch „abseilung“ sondern zu Fuß, da oben entsprechende Abseilen fehlten. Aber am Holyhead Mountain kann man sehr viel klettern und auch verschiedenste Schwierigkeitsgrade. Wer also mal in der Gegend ist und klettert, dem kann ich es nur empfehlen. Aber man muss nicht unbedingt klettern! Auch für einen Spaziergang (ich mag es nicht Wandern nennen) ist das Gebiet sehr gut geeignet und einfach nur schön. Schade dass ich keinen Photoapparat mithatte, aber vielleicht komme ich noch mal – bei genauso schönem Wetter – dort hin.

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2 Comments »

  1. Wiebke said,

    was ich vorhin ganz vergessen hab zu sagen (man wird ja auch nicht jünger :-P):
    kaum guck ich mal ein paar tage nicht vorbei, überrascht mich die anke gleich mit 2(!!!) posts. nicht schlecht kann ich dazu nur sagen *thumbs up* :-)))

  2. Ankaa said,

    Tja Wiebke siehste mal, ich bin halt immer für eine Überraschung gut! 😉 Eigentlich hätte es ja sogar noch einen dritten Post gegeben, hätte ich nicht am Mittwoch dann zum Fieldtrip gemusst… *g*


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